Rundreise
Georgien & Armenien Reise

Georgien & Armenien Reise

Reise an die Grenzen Europas

Georgien und Armenien sind für uns ferne Länder, dabei befinden Sie sich immer noch in Europa. Entdecken Sie beide Länder am Übergang zu Asien mit ihrer uralten Kultur und den faszinierenden Landschaften bei einer einzigartigen Rundreise.

Mächtige schneebedeckte Kaukasus-Gipfel, neben denen die Alpen verblassen, fruchtbare grüne Täler, rauschende Bergflüsse und tiefblaue Gewässer – das sind nur einige Naturerlebnisse auf Ihrer Rundreise. Nicht minder eindrucksvoll ist die uralte christliche Kultur beider Länder.
Die pulsierende Millionen-Metropole Tbilisi wird Sie mit ihren vielen Sehenswürdigkeiten, den romantischen Gassen und farbenprächtigen Plätzen verzaubern, bevor Sie ins Weinanbaugebiet Kachetien fahren. Sie besuchen die historische Kirche in Bodbe und verkosten bei einem Bauern den kräftigen georgischen Wein im traditionellen Weinkeller und mit einem typischen hausgemachten Mittagessen. Weiter geht es nach Mzcheta mit der alten Swetizchoweli Kathedrale und dem berühmten Dschwari Kloster.
Ananuri, die alte Burg am malerischen Jinvali Stausee und Stepantsminda mit der Dreifaltigkeitskirche Gergeti sind die nächsten Punkte auf Ihrer authentischen Rundreise durch Georgien bevor Sie bei Sadakhlo über die Grenze nach Armenien fahren. Dort erwarten Sie der majestätische Klosterkomplex Saghmosavank und Amberd, die größte Festung Armeniens. Weitere Highlights sind sicherlich die UNESCO Weltkulturerbestätten Etschmiadsin, Zvartnots und Geghard. Bei einer abwechslungsreichen Stadtrundfahrt gewinnen Sie erste Eindrücke von Jerewan, der Hauptstadt Armeniens. Natürlich besuchen Sie auch das wohl berühmteste Kloster des Landes – Khor Virap, mit einem grandiosen Blick auf den beeindruckenden, biblischen Berg Ararat.

Sie sehen, diese Rundreise ist gleichsam auch Kulturreise, Naturreise, Studienreise und Urlaubsreise zugleich. Beeindruckende Bilder und Erlebnisse werden Ihnen in unvergesslicher Erinnerung bleiben.

Sie wollen anspruchsvoll und niveauvoll durch Georgien und Armenien reisen? Trias Reisen macht’s möglich.

Die 9-tägige Rundreise „Georgien & Armenien Reise“ findet mit einer örtlichen deutschsprachigen Reiseleitung statt. Ab 4 Personen garantieren wir die Durchführung.

Gerne können Sie diese Urlaubsreise auch als ganz private und individuelle Reise für 2 Personen gegen Aufschlag buchen. Bitte fragen Sie unverbindlich bei uns an

Highlights der Reise

  • Erlesene, authentische und kulturelle Erlebnisse
  • Fahrt mit der Seilbahn in Tbilisi
  • Museumsbesuch in Tbilisi
  • Höhepunkte der beiden einzigartigen Länder hautnah
  • Besuch des UNESCO-Weltkulturerbes Mzcheta
  • Besuch des UNESCO-Weltkulturerbes Kloster Geghard
  • Besuch des UNESCO-Weltkulturerbes Etschmiadsin und Zvartnots
  • Inklusive Internationale Flüge
  • Qualifizierter, lizenzierter, deutschsprechender Reiseleiter auf der ganzen Reise
  • Kleine Reisegruppe = maximal 12 Teilnehmer
  • Garantierte Durchführung der Reise ab 4 Personen
  • Die leckeren einheimischen und traditionellen Gerichte und Weine auf der Reise genießen
  • Top Leistung und persönlicher Service = Sie müssen sich vor Ort um nichts kümmern und können also Ihre authentische Georgien & Armenien Rundreise unbeschwert genießen.
  • Trias Reisen-Team ist rund um die Uhr für Sie erreichbar.
  • Frühere An- bzw. Abreise können wir gerne für Sie auf Wunsch organisieren

Reiseverlauf

1. Tag: (So): Flug nach Tbilisi

Fahrtzeit ca. %distance%

Sie fliegen nach Tbilisi und werden am Flughafen bereits von Ihrer deutschsprechenden Reiseleitung erwartet und zu Ihrem Hotel gefahren. Anschließend machen Sie einen kurzen Spaziergang in der Umgebung.

Tbilissi wurde im 5. Jahrhundert gegründet und hat schon immer Besucher mit seiner lebhaften Atmosphäre, den alten Straßen und Karawansereien angezogen. Bereits der berühmte Schriftsteller Alexander Dumas sagte dieser „Stadt der Legenden und Romanzen“ einen „fremden und faszinierenden Charme“ nach. Hier finden Sie georgisch-orthodoxe, armenisch-gregorianische und römisch-katholische Kirchen, eine Synagoge, eine Moschee und einen zoroastrischen Tempel innerhalb eines 5-minütigen Spaziergangs. Tbilissi ist eine multiethnische, multikulturelle, multireligiöse Stadt und ist dabei weder eine europäische noch eine asiatische Stadt, sondern eine begeisternde Verbindung aus Ost und West.

Enthaltene Unterkünfte

2. Tag: (Mo): Tbilisi

Fahrtzeit ca. %distance%

Bei Ihrem Rundgang durch Tbilisi lernen Sie die historische Altstadt näher kennen. Sie liegt zu Füßen der Narikala-Burg und verzaubert jeden Besucher mit ihren romantischen Gassen, farbenprächtigen Plätzen und den vielen nahegelegenen Sehenswürdigkeiten. Bunte Häuser mit geschnitzten Balkonen prägen das Bild an beiden Ufern des Flusses Mtkwari. Den Mittelpunkt der Altstadt bildet das Schwefelbäderviertel mit den heißen Quellen, denen die Stadt ihren Namen „die warme Stadt“ verdankt. Überall in der Altstadt findet man hübsche, einladende und gut besuchte Straßencafés, Weinbars und empfehlenswerte, traditionelle Restaurants. Im Anschluss besuchen Sie die einzigartige Sammlung der Goldschmiedekunst im Historischen Museum. Bummeln Sie über die Rustaveli-Straße mit ihren prächtigen Bauten aus der Zeit der Zarenherrschaft.

Tbilisi liegt an ehemals sieben wichtigen europäisch-asiatischen Handelswegen und wurde in den Jahren ab etwa 1120 zu einer der reichsten Städte des Mittelalters. Bereits Marco Polo berichtete, es gäbe hier eine „herrliche Stadt namens Tiflissi …“
Im Dezember 2017 wusste die NZZ folgendes über die Schwefelbäder in Tbilisi zu berichten: „Um die Badeanlagen ranken sich Bräuche und Legenden. Hier wurden Bräute beschaut, mehrtägige Hochzeiten gefeiert, Geschäfte abgeschlossen und Treffen mit Feinden abgehalten. Als 1795 die Perser die Stadt eroberten, soll der impotente, auf Heilung hoffende Schah Aga Mohammed Khan eines der Bäder aufgesucht haben. Es nützte nichts – und so befahl er, die Stadt zu verwüsten.“
Auch Alexander Puschkin war Gast der Bäder von Tbilissi. In seiner „Reise nach Erzurum während des Feldzugs im Jahre 1829“ schrieb der Dichter begeistert: „Im ganzen Leben traf ich weder in Russland noch in der Türkei etwas Wundervolleres als die Bäder von Tiflis.“

Enthaltene Unterkünfte

3. Tag: (Di): Tbilisi – Bodbe – Sighnaghi – Gurjaani – Tbilisi

Fahrtzeit ca. %distance%

Nach dem Frühstück starten Sie Ihre Fahrt ins malerische und abwechslungsreiche Weinbauland Kachetien. Sie erfahren mehr über die 8.000 Jahre alten georgischen Weinbautraditionen (UNESCO-Weltkulturerbe und Guinnessbuch der Rekorde) und lernen die Gastfreundschaft der Bewohner kennen. Zuerst besuchen Sie die altehrwürdige Kirche in Bodbe mit dem Grab der Heiligen Nino – sie war Missionarin und Heilerin und christianisierte Georgien im 4. Jahrhundert. Anschließend geht es weiter in die gemütliche kleine Stadt Signaghi. Bestaunen Sie die alte Wehrmauer aus dem 18. Jahrhundert und die kleinen Fachwerkhäuser entlang der verwinkelten Gassen. Von hier aus bietet sich ein unvergleichlicher Blick auf das romantische Alasani Tal. Nach einem kleinen Spaziergang in der Stadt geht es weiter zu einem Bauernhof in Gurjaani. Hier besichtigen Sie den traditionellen Weinkeller „marani“ und genießen das typische Mittagessen mit hausgemachten Speisen und machen eine Weinprobe. Anschließend fahren Sie zurück nach Tbilisi.

Das Bodbe-Kloster stammt aus dem 4. – 9. Jahrhundert. Hier starb die heilige Nino und wurde hier auch begraben. Bodbe war schon immer ein wichtiges religiöses und pädagogisches Zentrum und spielte eine bedeutende Rolle in der politischen Lage des Landes. Es gelang dem Kloster, seine Bedeutung als spirituelles Zentrum im Kaukasus über tausend Jahre lang beizubehalten.

Sighnaghi – Der Name ist vom türkischen Wort „Signak“ abgeleitet und bedeutet „Schutz“. Die Stadt blickt auf eine reiche Geschichte als Zentrum für Händler und Handwerker zurück. Die verwinkelten Kopfsteinpflasterstraßen und -gässchen, die italienische Architektur, die historischen Kirchen und die alten Verteidigungsmauern aus dem 18. Jahrhundert schaffen eine charmante Atmosphäre.

Enthaltene Unterkünfte

4. Tag: (Mi): Tbilisi – Mzcheta – Ananuri – Stepantsminda – Tbilisi

Fahrtzeit ca. %distance%

Heute geht es für Sie in die alte Hauptstadt Georgiens – Mzcheta (UNESCO-Weltkulturerbe seit 1994). Dieser Stadt verdankt das Land die Christianisierung im 4. Jahrhundert.  Sie besuchen die altehrwürdige Swetizchoweli-Kathedrale und den berühmten Kreuzkuppelbau des Dschwari-Klosters aus dem 6. Jhd., der sich auf einem weithin sichtbaren Hügel erhebt. Von dort aus eröffnet sich ein wunderschöner Blick auf den Zusammenfluss der Flüsse Aragwi und Mtkwari. Anschließend fahren Sie über die alte georgische Heerstraße durch die reizvollen Landschaften des Großen Kaukasus. Sie besuchen unterwegs die alte Wehrkirche Ananuri aus dem 17. Jahrhundert am Jinvali Stausee und dann geht es weiter vorbei am bekannten Skiort Gudauri und über den malerischen Kreuzpass nach Stepantsminda (Kasbeg). Stepantsminda liegt am Schicksalsfluss der Kaukasier und Russen – Terek und am östlichen Fuß des sagenumwobenen Berges Kasbek (neue Messung 5.054 m). Auffahrt zum Gergetiplateau auf gut 2.200 m und Besuch des Dreifaltigkeitsklosters dort oben. Anschließend fahren Sie zurück nach Tbilisi.

Die über 3000 Jahre alte Stadt Mzcheta liegt in einem kleinen Talbecken am Zusammenfluss der Flüsse Aragwi und Mtkwari. Sie war eine der wichtigsten Handelsstädte an der Seidenstraße, zwischen dem Schwarzen und dem Kaspischen Meer.

Die Kathedrale Swetizchoweli – Kathedrale der lebensspendenden Säule – befindet sich im Stadtzentrum von Mzcheta und wurde um 1010 bis 1029 auf der ersten Kirche Georgiens errichtet. Mehrere Jahrhunderte lang diente sich als Krönung- und Begräbniskirche den georgischen Monarchen.

Die alte Burg Ananuri liegt an der Georgischen Heerstraße oberhalb des malerischen Jinvali-Stausees. Einst residierten hier die Fürsten von Aragwi. Die Fassade der 1689 erbauten großen Maria-Himmelfahrtskirche wurde von den Steinmetzen kunstvoll mit Relieffiguren geschmückt. Innerhalb der Anlage, die von einer mächtigen, mit Zinnen bewehrten Mauer beschützt wird, befinden sich sowohl weltliche, militärische als auch religiöse Gebäude.

Stepantsminda ist eine Kleinstadt nahe der russischen Grenze. Sie ist vor allem wegen der nahe gelegenen Dreifaltigkeitskirche Gergetis Sameba bekannt. Die Kirche gilt als eines der Wahrzeichen Georgiens. Hier beginnen viele Wanderungen auf den Berg Kasbek, der immerhin 5.054 m hoch ist.

Enthaltene Unterkünfte

5. Tag: (Do): Tbilisi – Sadakhlo – Sagmosavank – Amberd – Jerewan

Fahrtzeit ca. %distance%

Sie fahren zur georgisch-armenischen Grenze bei Sadakhlo und wechseln den Führer. Danach besuchen Sie das historische Kloster Saghmosavank aus dem 13. Jahrhundert, bevor es zur größten Festung Armeniens – Amberd – weitergeht.

Das Saghmosavank-Kloster erhebt sich als majestätischer Klosterkomplex über der Schlucht des Kassakh-Flusses. Das Kloster war ein bedeutendes Zentrum für hochgebildete Gelehrsamkeit und Schreibkunst in einer etablierten mittelalterlichen höheren Schulkultur. Es herrschte eine ständige Rivalität zwischen den Klöstern von Saghmosavank und Hovhannavank um den Titel der schönsten aller Kirchen der Provinz.

Amberd, die größte Festung Armeniens, liegt an den Südhängen des Aragats-Berges am Zusammenfluss der Flüsse Arkashen und Amberd. Amberd bedeutet „Festung in den Wolken“. Ein wirklich passender Name, da die Festung auf 2.300 m über dem Meeresspiegel liegt. Der Komplex von Amberd hat seine große historische Bedeutung aus seiner Einzigartigkeit und ist eines der besten Beispiele für den Bau armenischer Festungen. Das Gelände umfasst eine Vielzahl von Gebäuden, darunter eine Kirche, eine Kapelle, Bäder, Mauern und mehrere Tore.
Das Herrenhaus und einige Mauerteile wurden im 7. Jahrhundert vom Adelshaus Kamsarakan erbaut. Im 10. Jahrhundert wurde es von Vahram Pahlavuni wieder aufgebaut, der entlang des Kamms der Arkhashyan-Schlucht dicke Steinmauern und drei Bastionen sowie die Kirche Surb Astvatsatsin hinzufügte. Es ist die erste Kirche, die mit doppelten Eingängen aus allen vier Ecken der Querflügel gebaut wurde. In der folgenden Zeit wurde die Festung das militärische Verteidigungszentrum der Königreiche Pahlavuni und Bagratuni sowie die Sommerresidenz der Herrscher.
Nach einer turbulenten Geschichte im Laufe von mehreren Jahrhunderten und Zerstörungen, die durch die Invasion der Seldschuken, Mongolen und Tataren verursacht wurden, verlor die Festung schließlich ihre Bedeutung und im 14. Jahrhundert wurde sie völlig verwüstet.

Enthaltene Unterkünfte
Armenien

6. Tag: (Fr): Jerewan – Etschmiadsin – Zvartnots – Jerewan

Fahrtzeit ca. %distance%

Bei der Stadtrundfahrt durch die Hauptstadt Jerewan gewinnen Sie einen ersten Eindruck von der größten Stadt Armeniens, die auch eine der ältesten ständig bewohnten Städte der Welt ist. Sie besuchen die Burg von Erebuni. Hier begann die Geschichte Jerewans mit der Gründung dieser damals beeindruckenden Festung von Erebuni im Jahre 782 v. Chr. durch König Argishti. Danach geht es weiter zur Kaskade – von dem imposanten Treppenkomplex mit 572 Stufen können Sie einen faszinierenden Panoramablick auf die Stadt genießen. Anschließend fahren Sie zum religiösen Zentrum Armeniens – der Kathedrale von Etschmiadsin aus dem 4. Jhd. (UNESCO-Weltkulturerbe seit 2000). Es ist eines der bedeutendsten Baudenkmäler Armeniens. Nachher besuchen Sie ein weiteres UNESCO-Weltkulturerbe (ebenfalls seit 2000) – die Ruine der dem heiligen Gregor gewidmeten Kathedrale Zvartnots (7. Jahrhundert). Genießen Sie das Willkommensabendessen in einem traditionellen Restaurant und danach den abendlichen Spaziergang auf dem Platz der Republik mit den „singenden“ Springbrunnen.

Die Stadt Jerewan ist älter als Rom und entstand als Stadt um die Erebuni-Festung, die 782 v. Chr. vom urartianischen König Argishti dem Ersten gegründet wurde. Erebuni war die Zitadelle des Königreichs und diente als religiöses und administratives Zentrum sowie als Wohnsitz für den König und seine Familie.
Jerewan ist dennoch viel älter als die rund 2.800 Jahre. Dies beweisen archäologische Funde aus dem 4. Jahrtausend v. Chr. in Shengavit (im Süden des heutigen Jerewan). Letztendlich ist Jerewan älter als 2.800 Jahre, obwohl die offiziellen Schriftstücke die Geburt der Stadt mit der Gründung der Festung Erebuni verbinden.

Erebuni ist eine der ältesten Festungen unserer Zeit. Sie wurde 782 v. Chr. erbaut und gilt als Beginn des modernen Jerewan.
Die Festung Erebuni wurde vom König von Urartu, Argishti der Erste, gegründet, der nach dem Bau der Burg schriftliche Zeugnisse hinterließ. In der Inschrift heißt es: „Durch die Größe des Gottes Khaldi baute Argishti, Sohn von Menua, diese mächtige Festung und erklärte sie zu Erebuni zur Ehre von Biainili (Urartu) und um den Feinden des Königs Angst zu bereiten.“ Argishti sagt: „Das Land war eine Wüste, bevor ich die großen Werke vollbrachte. Durch die Größe von Khaldi ist Argishti, Sohn von Menua, ein mächtiger König, König von Biainili und Herrscher von Tushpa.“
Zu dieser Zeit war die Festung von großer strategischer und militärischer Bedeutung und hatte eine starke Besatzung.
Der architektonische Grundriss der Festung hat die Form eines Dreiecks und besteht aus Tuff, Lehm, Holz und Basalt. Erebuni diente nicht nur Verteidigung und zum Schutz, sondern war auch das religiöse Zentrum des Königreichs. In ihrem Inneren befand sich der heilige Tempel, der Gott Khaldi, dem höchsten Gott der urartianischen Mythologie, gewidmet war. Bis heute zeigt die Vorderwand des Erebuni Museums das geschnitzte Gesicht von Gott Khaldi.
Die Festung hatte auch eine Kolonnadenhalle, in der Großveranstaltungen stattfanden. Die Wandmalereien waren hauptsächlich in roter Farbe (mit der traditionellen armenischen Farbe namens „Vordan Karmir“, lateinisches Äquivalent von „Porphyrophora hamelii“, bezogen auf den Wurm, von dem die Armenier die Farbe erhielten), Blau, Gelb und Braun. Diese Gemälde zeigten Themen wie Jagd, Landwirtschaft, Viehzucht, Gottesverehrung, heilige Tiere und andere, die den Entwicklungsstand der uralten Zivilisation Urartus demonstrieren.
Die Festung ist noch nicht vollständig erforscht und birgt zweifellos weitere Geheimnisse der Stadtgeschichte. Leider konnte ein Großteil der 2.800 Jahre alten Festung nicht wiederhergestellt werden.

Etschmiadsin – es wird gesagt, dass die Hauptkathedrale genau an der Stelle errichtet wurde, an der Jesus vom Himmel herabstieg und die Erde mit seinem goldenen Hammer schlug. Die Kathedrale und Kirchen von Etschmiadsin sind seit 2000 UNESCO-Weltkulturerbe und eines der häufigsten Pilgerziele in Armenien. Hier wohnt der Katholikos aller Armenier und erfüllt seine religiösen Pflichten. Um den Komplex herum gibt es auch eine Reihe von Museen und Archiven, die historische Dokumente und Artefakte enthalten, darunter ein Stück Kreuz, an das Christus gekreuzigt wurde, der Speer, der seine Seite durchbohrte, und ein Stück der Arche Noah. In der Nähe des Komplexes befinden sich die Überreste der Kathedrale von Zvartnots aus dem 7. Jahrhundert, die zu ihrer Zeit die höchste Kirche der Welt war!

Zvartnots – dieses zwischen 643 und 652 n. Chr. errichtete Meisterwerk des Mittelalters ist ein wichtiges Beispiel armenischer Architektur. Bei seiner Konstruktion wurden einzigartige Design- und Architekturtechniken eingesetzt, die die Architektur weltweit beeinflussten. Es ist 45 Meter hoch und hat keine zentralen Stützen. Zvartnots wurde im Jahr 2000 zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt.
Zvartnots wurde zu einer Zeit erbaut, als ein Großteil Armeniens von den Invasionen der frühen muslimischen Araber besetzt worden war, die das sasanische Persien / Iran, zu dem Armenien damals gehörte, schrittweise besetzten. Der Bau der Kathedrale begann im Jahr 643 unter der Leitung von Catholicos Nerses III (Spitzname Shinogh oder der Baumeister) und wurde dem Heiligen Gregor geweiht. Nach der Besetzung Dvins durch die Araber und den sich verschärfenden Kriegen zwischen den byzantinischen und den arabischen Armeen an der Ostgrenze der ehemaligen Ostküste verlegte Nerses den patriarchalischen Palast des Catholicos von Dvin nach Zvartnots.

Enthaltene Unterkünfte
Armenien

7. Tag: (Sa): Jerewan – Garni – Geghard – Sevan – Jerewan

Fahrtzeit ca. %distance%

Heute fahren Sie zum imposanten Sonnentempel Garni aus dem 1. Jahrhundert. Er liegt malerisch auf einem Felsvorsprung über der Schlucht des Flusses Azat und ist der einzige erhaltene heidnische Tempel im Kaukasus. Weiter geht es zum beeindruckenden Kloster Geghard (UNESCO-Weltkulturerbe seit 2000). Ungewöhnlich ist, dass die Räume des Klosters teilweise Höhlen mitbenutzen bzw. in die Felsen gehauen sind.
Das Mittagessen findet dann im Hof einer Familie statt. Genießen Sie das berühmte armenische Khorovat / Barbecue. Sie können aber auch dabei mithelfen. Ein unvergessliches Erlebnis. Danach geht es an den verträumten See Sevan. Er ist der zweitgrößte Süßwassersee der Welt. Bewundern Sie einfach die wunderbare Aussicht vom Kloster Sevan auf der Halbinsel, bevor Sie wieder nach Jerewan zurückfahren.

Die Festung von Garni und der Garni-Tempel befinden sich auf einer hohen Klippe, die sich über der Azat-Schlucht erstreckt. Diese Stätte wurde bereits im 3. Jahrhundert v. Chr. als Festung ausgebaut und war äußerst verteidigungsfähig. Um 70 n. Chr. wurde in derselben Gegend ein hellenistischer Tempel errichtet. Der Garni-Tempel wurde im späten 17. Jahrhundert durch ein Erdbeben zerstört. In den 1970er Jahren wurde er jedoch umfassend restauriert, da er als einer der bekanntesten Orte in Armenien und im gesamten Gebiet der ehemaligen Sowjetunion gilt.
Die Festungsanlage besteht aus massiven Basaltblöcken mit einem Gewicht von bis zu 6 Tonnen und einer Länge von über 300 Metern, die von Wachtürmen und dem Haupteingangstor unterbrochen wird.
Der Garni-Tempel ist ein Beweis für die längst vergessene heidnische Vergangenheit. Der Garni-Tempel ist der einzige heidnische Tempel in Armenien, der den Übergang zum Christentum im 4. Jahrhundert überlebt hat.
In zahlreichen archäologischen Ausgrabungen auf dem Gelände wurden mehr als sechs aufeinanderfolgende Schichten menschlicher Beschäftigung gefunden. Die ersten Spuren menschlicher Besiedlung reichen bis in die Jungsteinzeit zurück, gefolgt von Schichten aus der Bronzezeit und Klassik sowie verschiedenen mittelalterlichen Schichten.

Das Geghard-Kloster stellt den Höhepunkt der armenischen mittelalterlichen Architektur dar und umfasst einen ummauerten Komplex in einer atemberaubenden Berglandschaft im oberen Azat-Tal in der Provinz Kotayk. Das Kloster wurde im Jahr 2000 zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt. Das Kloster enthält eine Reihe von Kirchen und Gräbern. Viele von ihnen wurden direkt in die Felswand des Berges hineingebaut, das macht sie so einzigartig.
Geghard wurde im 4. Jahrhundert der Überlieferung nach vom Heiligen Gregor dem Illuminator gegründet. Das erste Kloster wurde im 9. Jahrhundert durch die Invasion der Araber zerstört, aber im 13. Jahrhundert wieder aufgebaut.
Das Kloster ist berühmt wegen der Überreste, die es beherbergt – die Lanze, die Christus am Kreuz verwundet hat.

Der Legende nach beschloss ein Geschwisterpaar aus einer Adelsfamilie einen Tempel hoch über der Schlucht des Flusses Azat zu bauen, um dort zu leben. Sie waren jedoch unentschieden, wo genau gebaut werden sollte und baten deshalb um Gottes Hilfe. Sie warteten auf ein Zeichen und eines Morgens sahen sie, dass ihre Hacke auf dem Berg steckte. Das war das Zeichen. Die Geschwister bauten den Tempel mithilfe der Heiligen Jungfrau im Felsen und lebten hier bis zu ihrem Lebensende.

Der Sevan-See ist der größte See in Armenien und im Kaukasus und besteht aus dem Großen Sevan See und dem Kleinen Sevan See. Er gilt mit seinen 1.900 Metern über dem Meeresspiegel als einer der höchsten Seen der Welt. Der Name Sevan ist urartianischen Ursprungs und leitet sich von Siuna ab, was so viel bedeutet wie Kreis von Seen.

Enthaltene Unterkünfte
Armenien

8. Tag: (So): Jerewan – Khor Virap – Areni Höhle – Noravank – Jerewan

Fahrtzeit ca. %distance%

Nach dem Frühstück fahren Sie zum wohl berühmtesten Kloster Armeniens – Khor Virap. Von hier aus haben Sie einen herrlichen Blick auf den grandiosen biblischen Berg Ararat. Anschließend besuchen Sie die Höhle von Areni. Hier wurden in den letzten Jahren sensationelle Funde gemacht, wie z. B. das älteste bekannte Weingut (ca. 6.000 Jahre alt), der früheste bekannte Schuh, das älteste Gehirn, usw. Nach diesen faszinierenden Eindrücken wartet das Mittagessen im Höhlencafé. Danach geht es weiter zum malerisch über der Schlucht des Ghnischik gelegenen Kloster Noravank. Es war eines der größten religiösen und kulturellen Zentren des mittelalterlichen Armenien. Nach diesen faszinierenden Eindrücken fahren Sie zurück nach Jerewan.

Khor Virap – der ummauerte Klosterkomplex liegt auf einem Felsvorsprung und bietet einen herrlichen Blick auf den Berg Ararat sowie ein schönes Beispiel der alten armenischen kirchlichen Architektur, der Ruinen des nahe gelegenen antiken Artashat und des Naturschutzgebiets Khor Virap. Das Kloster wurde umfassend restauriert. Hier stand die bedeutende früharmenische Hauptstadt des antiken Artashat, die von König Artashes I., dem Gründer der Artashesid-Dynastie um 180 v. Chr., erbaut wurde.
Der Legende nach hat der karthagische General Hannibal die Gründung der Stadt inspiriert. An den oberen Hängen der Hügel haben ausgedehnte Ausgrabungen die Fundamente von Wohngebäuden sowie mediterrane Kunst und Spuren einer reichen hellenischen Kultur offenbart. Man kann immer noch antike Münzen und Potherds finden, die die Verbindungen zur ganzen antiken Welt zeigen. Gregor der Illuminator sorgte für die Zerstörung von Artashats berühmten heidnischen Tempeln der Göttin Anahit und Gott Tir im Jahre 314.

Khor Virap spielte nach der Legende des Heiligen Gregor, dem Illuminator, eine wichtige Rolle in der Geschichte Armeniens. Er wollte das Christentum gegen den Willen des Königs (König Tiridates III., dem Großen) in Armenien breiten und wurde deshalb für 13 Jahre eingekerkert. Eine Gruppe von jungfräulichen Nonnen flohen vor der römischen Verfolgung ihres christlichen Glaubens nach Armenien. Der König erfuhr von der legendären Schönheit der Nonne Hripsime. Er brachte sie in den Palast und wollte die schöne Jungfrau heiraten. Da sie dies aber ablehnte, ließ der König die ganze Gruppe foltern und töten. Gott bestrafte die Missetaten von Tiridates, indem er ihn seiner Vernunft beraubte und todkrank werden ließ. Kein Arzt konnte ihn heilen. Seine Schwester Khosrovidukht träumte, dass der König gerettet werden könnte, wenn er Gregor aus dem Gefängnis frei lässt.
Diese Vision wiederholte sich fünfmal und letztendlich wagte es Khosrovidukht, ihrem Bruder davon zu erzählen. Der König befahl sofort Gregors Freilassung aus seinem Kerker, falls er noch am Leben wäre. Nachdem Gregor vor Tiridates III gebracht worden war, wurde der König auf wundersame Weise von seiner Krankheit geheilt. Gregor wurde mit der offiziellen Bekehrung Armeniens zum Christentum belohnt und es war damit das erste Land, das die Religion im Jahre 301 n. Chr. offiziell annahm. Gregor ging nach Caesaria, um zum Bischof geweiht zu werden. Er war der erste Katholikos und seine Nachkommen erbten dieses Amt und diesen Titel.

Noravank liegt am Ende einer spektakulären, blutroten Schlucht. Hier befinden sich zwei der bekanntesten Höhlensysteme Armeniens, ein Nistplatz für Adler und einige der spektakulärsten Landschaften des Landes. Die Schlucht ist beeindruckend, mit gewaltigen Felsformationen auf beiden Seiten dieser gigantischen Landspalte, die scheinbar nur so weit auseinander gerissen zu sein scheint, dass eine Straße hindurchpasst. An seiner engsten Stelle lassen die Wände der Schlucht kaum einen Platz neben dem Darachai-Fluss, aber nach einigen Kilometern öffnen sich die Felsspalten zu einem gähnenden Abgrund aus rauschendem Wasser. Das Kloster am Ende dieses wunderschönen Abgrunds ist eines der berühmtesten in Armenien. Eine Verwirklichung der grandiosen Träume der Familie Orbelian aus dem 13. Jahrhundert und der Aufbewahrungsort einiger der schönsten Skulpturen Armeniens.
Die prächtige St. Astvatsatsin-Kirche wurde vom Architekt Momik im 14. Jahrhundert für die Überreste seines Auftraggebers, Burtel Orbelian, entworfen und ist drei Stockwerke hoch. Von außen ist sie mit detaillierten Reliefs bedeckt und wird von einer einzigartigen Freiluftrotunde gekrönt, die den Sonnenschein rund um die Kirche reflektiert. Sein einzigartiges Design und seine inspirierende Lage lassen niemanden unberührt.

Enthaltene Unterkünfte
Armenien

9. Tag: (Mo): Abreise und Heimflug

Fahrtzeit ca. %distance%

Heute heißt es Abschied nehmen!
Auf Wiedersehen und guten Heimflug!
Heute geht es für Sie wieder nach Hause. Sie werden vom Hotel abgeholt und zum Flughafen gefahren.

Enthaltene Leistungen

  • Linien-Flüge (Economy-Class) München - Tbilisi / Jerewan - München (evtl. mit Zwischenstopp) inkl. aller Sicherheitsgebühren, Luftverkehrsabgaben und Kerosinzuschläge (bei diesen und weiteren verfügbaren Flugverbindungen ist eventuell ein Aufpreis möglich)
  • Andere Abflughäfen, Österreich und Schweiz, sind auf Anfrage möglich (evtl. mit Aufschlag)
  • Alle Transfers gemäß Programm im modernen, klimatisierten Fahrzeug
  • Alle Ausflüge, Besichtigungen und Eintritte gemäß Programm
  • Qualifizierter, lizenzierter, deutschsprechender Reiseleiter
  • 8 Übernachtungen in ausgewählten, guten 3*-Hotels mit Frühstück (Landeskategorie)
  • 2 x Abendessen
  • 3 x Mittagessen
  • 1 x Weinprobe
  • Reisepreissicherungsschein

Nicht enthalten

  • Trinkgelder, Portage 1 - 2 € pro Gepäckstück, Reiserücktrittskosten- und Reiseabbruchversicherung, weitere Reiseversicherungen

Hinweise

Wir empfehlen Ihnen den Abschluss einer Reiseversicherung!

Diese Rundreise ist für Personen mit eingeschränkter Mobilität nicht geeignet.
Preise für Kinder auf Anfrage.
Bei Nichterreichen der MindestteilnehmerInnenzahl (4) besteht ein Absagevorbehalt bis zum 21. Tag vor Reisebeginn.
Änderungen und Irrtümer vorbehalten

Ihr Reiseexperte
Ali Essa

Sie erreichen uns Montags bis Freitags von 10:00 bis 18:00 Uhr

Dauer
Reiseziel
Teilnehmer
9 Tage
Armenien
4-12 Personen
PDF Download
Ihr Reiseexperte
Ali Essa

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Dauer
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9 Tage
Armenien
4-12 Personen
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Impressionen

Enthaltene Unterkünfte

Armenien
Hotel Ani Plaza
Georgien
Grand Hotel Mimino

Informationen & Tipps

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