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Georgien Reise – intensiv

Georgien Reise – intensiv

15 Tage Rundreise

  • Georgien
  • 15 Tage
  • 4 - 12 Personen
  • ab 3.484 €
  • Georgien

Entdecken Sie Georgiens schönste Regionen auf dieser umfassenden Rundreise. Neben den beeindruckenden historischen Bauten und den wundervollen Landschaften kommt aber auch das Menschliche nicht zu kurz. Genießen Sie die leckere grusinische Küche und die Herzlichkeit der Einwohner mit authentischen Erlebnissen.

Authentische Erlebnisse auf dieser umfassenden Georgien Rundreise

Es ist nicht so ganz klar, wohin Georgien nun gehört – nach Europa oder schon zu Asien? Auf jeden Fall ist es ein Land, das neugierig macht. Wilde Bergwelten im Kaukasus Gebirge mit malerischen kleinen Dörfern – berühmte Klöster und Burgen aus längst vergangenen Zeiten – köstliche Weine aus dem ältesten bekannten Weinanbaugebiet – die abwechslungsreiche grusinische Küche – die herzliche Gastfreundschaft der Georgier – all das und noch viel mehr können Sie auf Ihrer umfassenden Rundreise und Erlebnisreise durch Georgien hautnah erleben.

Mit der Hauptstadt Tbilisi oder wie sie früher hieß – Tiflis – fangen Sie an. Sie machen ein gemütliches Picknick am malerischen Paravani See bevor Sie die historische Höhlenstadt Wardsia besuchen. Weiter geht es auf Ihrer authentischen Georgien Rundreise zur ehrwürdigen Festung Achaltziche und dann zum Mineralwasserpark in Borjomi. Das nächstes Ziel ist die zweitgrößte Stadt – Kutaisi mit der mittelalterlichen Kathedrale von Bagrati. Bummeln Sie über den Bauernmarkt, machen Sie eine kleine Bootsfahrt im Martvili Canyon und besuchen Sie die beeindruckende Prometheus Höhle. Dann fahren Sie nach Batumi an die zauberhafte Küste des Schwarzen Meeres. Unternehmen Sie eine kleine Wanderung zum malerischen Wasserfall im Mtirala Nationalpark, genießen Sie ein Gläschen vom kräftigen georgischen Wein direkt beim Winzer in Kachetien und fahren Sie mit der Seilbahn auf den Berg Suruldi um die wunderschöne Aussicht auf das Kaukasus Gebirge zu bewundern. Es erwarten Sie weitere Sehenswürdigkeiten wie das größte Bauwerk im Kaukasus, der Enguri Staudamm, die historische und mit am höchsten gelegene Siedlung Ushguli, der grandiose Gremi Klosterkomplex, das historische Kloster Nekresi, die malerische gelegene Alaverdi Kathedrale und das romantische Städtchen Sighnaghi. Dann geht die Fahrt weiter zur alten Burg Ananuri am herrlichen Jinvali Stausee, über den beliebten Wintersportort Gudauri nach Stepandsminda. Auf dem Rückweg nach Tbilisi machen Sie in Mzcheta Halt umd das altehrwürdige Kloster Dschwar und die Kathedrale Swetizchoweli zu besichtigen. Sie sehen, ein wahrhaft abwechslungreicher und interessanter Urlaub in Georgien.

Die authentische Rundreise „Georgien Reise – intensiv“ findet mit einer örtlichen deutschsprachigen Reiseleitung statt. Ab 4 Personen garantieren wir die Durchführung.

Gerne können Sie diese Urlaubsreise auch als ganz private und individuelle Reise für 2 Personen gegen einen Aufschlag buchen. Bitte fragen Sie unverbindlich bei uns an.

Highlights der Reise

  • Inklusive Internationale Flüge
  • Inklusive Inlandsflug
  • Besuch der UNESCO-Weltkulturerbe Mzcheta
  • 3 Weinproben
  • Tschatschaprobe
  • Erlesene, authentische und kulturelle Erlebnisse
  • Die leckeren einheimischen und traditionellen Gerichte und Weine genießen
  • Qualifizierter, lizenzierter, deutschsprechender Reiseleiter auf der ganzen Reise
  • Kleine Reisegruppe = maximal 12 Teilnehmer
  • Garantierte Durchführung der Reise ab 4 Personen
  • Top Leistung und persönlicher Service = Sie müssen sich vor Ort um nichts kümmern und können also Ihre authentische Georgien Rundreise unbeschwert genießen.
  • Trias Reisen-Team ist rund um die Uhr für Sie erreichbar.
  • Frühere An- bzw. Abreise können wir gerne für Sie auf Wunsch organisieren.

Reiseverlauf

Tag 1: (Mo): Flug nach Tbilisi
Georgien_Tbilisi_Tiflis_Narakala_Festung

Sie fliegen nach Tbilisi und werden dort am Flughafen bereits von Ihrer deutschsprachigen Reiseleitung erwartet. Sie fahren zu Ihrem Hotel im Viertel der Altstadt und haben dort Zeit zum Frisch machen, bevor es dann losgeht zu einem kurzen Spaziergang in der Umgebung. Beim gemeinsamen Abendessen in einem traditionellen Restaurant wird Sie Ihr Reiseleiter mit einigen Spezialitäten der äußerst vielseitigen georgischen Küche vertraut machen und Sie auf die kommenden Tage einstimmen. Übernachtung in Tbilisi.

Tbilissi wurde im 5. Jahrhundert gegründet und hat schon immer Besucher mit seiner lebhaften Atmosphäre, den alten Straßen und Karawansereien angezogen. Bereits der berühmte Schriftsteller Alexander Dumas sagte dieser "Stadt der Legenden und Romanzen" einen "fremden und faszinierenden Charme" nach. Hier finden Sie georgisch-orthodoxe, armenisch-gregorianische und römisch-katholische Kirchen, eine Synagoge, eine Moschee und einen zoroastrischen Tempel innerhalb eines 5-minütigen Spaziergangs. Tbilissi ist eine multiethnische, multikulturelle, multireligiöse Stadt und ist dabei weder eine europäische noch eine asiatische Stadt, sondern eine begeisternde Verbindung aus Ost und West

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Tag 2: (Di): Tbilisi
Georgien_Tbilisi_Tiflis_Festung

Sie entdecken nach dem Frühstück mehr von der wieder aufblühenden georgischen Hauptstadt. Sie ist ein Kreuzpunkt von Nord und Süd, von Okzident und Orient und hat eine überaus spannende Geschichte. Erfahren Sie mehr darüber:

Sie besuchen das Metekhi Plateaus mit der gleichnamigen Kirche und dem Reiterstandbild des Stadtgründers König Wachtang I. Gorgasali. Von hier aus bieten sich beste Ausblicke über den Fluss und die umliegenden Hügel mit den Häusern in traditioneller Bauweise.
Weiter geht es zum Schwefelbäderviertel, dem die Stadt ihren Namen als "die warme Stadt" verdankt. (Auf Wunsch ist Ihre Reiseleitung gerne bei der Buchung eines Bades für den Abend behilflich. Zahlbar vor Ort.)
Es geht hinauf zur Festung Narikala, die im 4. Jahrhundert gegründet wurde. Sie besuchen die 20 Meter hohe Statue Kartlis Deda, der Mutter Georgiens und fahren dann mit der Seilbahn weiter zum Rikhe Park.
Von hier aus geht es über die gläserne Friedensbrücke in die Gassen der Altstadt mit der Karawanserei und der Sioni Kathedrale. Hier befindet sich das Weinrebenkreuz der heiligen Nino, die Georgien im 4. Jh. christianisierte. Sie sehen ebenso die älteste erhaltene Kirche der Stadt aus dem 6. Jahrhundert - die Antschischati-Kirche.
Vorbei am Gabriadze Theater spazieren Sie dann weiter zum Blumenmarkt und zur Rustaveli Avenue mit dem im maurischen Stil erbauten Opernhaus, dem Parlamentsgebäude und dem Nationalmuseum, in dem sich unter anderem eine beeindruckende Ausstellung vorchristlicher Goldschmiedekunst befindet. Nach der Führung im Museum haben Sie Zeit, um einen entspannten Abend zu genießen. Übernachtung in Tbilisi.

Tbilisi liegt an ehemals sieben wichtigen europäisch-asiatischen Handelswegen und wurde in den Jahren ab etwa 1120 zu einer der reichsten Städte des Mittelalters. Bereits Marco Polo berichtete, es gäbe hier eine "herrliche Stadt namens Tiflissi...". Im Dezember 2017 wusste die NZZ folgendes über die Schwefelbäder in Tbilisi zu berichten: "Um die Badeanlagen ranken sich Bräuche und Legenden. Hier wurden Bräute beschaut, mehrtägige Hochzeiten gefeiert, Geschäfte abgeschlossen und Treffen mit Feinden abgehalten. Als 1795 die Perser die Stadt eroberten, soll der impotente, auf Heilung hoffende Schah Aga Mohammed Khan eines der Bäder aufgesucht haben. Es nützte nichts – und so befahl er, die Stadt zu verwüsten."

Auch Alexander Puschkin war Gast der Bäder von Tbilissi. In seiner "Reise nach Erzurum während des Feldzugs im Jahre 1829" schrieb der Dichter begeistert: "Im ganzen Leben traf ich weder in Russland noch in der Türkei etwas Wundervolleres als die Bäder von Tiflis."

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Tag 3: (Mi): Tbilisi - Paravani See - Wardsia
Georgien_Wardsia_Hoehlenstadt

Am Morgen kaufen Sie gemeinsam für das spätere Picknick am Paravani See ein und dann geht es über die südlichen Regionen Georgiens in den kleinen Kaukasus. Zunächst besuchen Sie Asureti (früher Elisabethtal), eine der von deutschen Siedlern im 18. Jhd. gegründeten Ortschaften in dieser Region. Zu Mittag machen Sie ein gemütliches Picknick am malerischen Ufer des Paravani See bevor Sie weiter nach Wardsia fahren. Sie checken im Hotel ein und besuchen dann die bekannte Höhlenstadt. Sie wurde im 12. Jhd. (dem Goldenen Zeitalter Georgiens) in den Tuffstein gehauen. Noch heute zeigen sich alle Besucher von der herrlichen Umgebung und den Ausmaßen der Höhlenstadt beeindruckt. Das Abendessen genießen Sie bei einer einheimischen Familie, die am Fluss ein schönes Gästehaus nebst Käserei und Farm betreibt. Übernachtung in Wardsia.

Die Höhlenstadt Wardsia ist eines der wichtigsten und beeindruckendsten historischen Denkmäler in Georgien. Sie liegt auf einer Höhe von 1.300 Metern über dem Meeresspiegel und 100 Meter über dem Talboden. Die beeindruckenden Höhlen erstrecken sich über einen halben Kilometer und hatten 13 Stockwerke, verbunden durch ein komplexes Tunnelsystem.
Wardsia wurde in den Jahren von 1156 bis 1184 von König Georg III erbaut und diese uneinnehmbare Stadt wuchs schnell auf über 3.000 Höhlen an. In ihnen fanden gleichzeitig etwa 50.000 Menschen Platz. Der Wardsia-Komplex verfügte über Wohnräume, Refektorien, Scheunen, Weinkeller (Marani), Ställe, Apotheken und sogar Bibliotheken. Die Stadt hatte eine Trinkwasserversorgung und ein Abwassersystem. In den Höhlen findet man auch heute noch ein bewohntes Kloster.

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Tag 4: (Do): Wardsia – Achalziche – Borjomi – Kutaisi
Georgien_Achalziche_Festung_Burg

Sie machen in der Nähe von Wardsia einen Fotostopp an der Festung Khertvisi und dann besuchen Sie das Festungsensemble Rabati in der Stadt Achalziche. Diese Festung stand über die Jahrhunderte unter der Herrschaft zahlreicher Völker und bezeugt heute noch die oft recht heiß umkämpfte Geschichte Georgiens. In der Kleinstadt Borjomi besuchen Sie dann den Stadtpark mit seiner berühmten Heil- und Mineralwasserquelle. Dann geht es nach Kutaisi. Diese Stadt war in der Antike als Kutaia (die Hauptstadt der Kolchis) bekannt und fand so Eingang in die Argonauten Sage um das Goldene Vlies. Das Abendessen mit regionalen Gerichten genießen Sie in einem schönen Restaurant am Fluss. Übernachtung in Kutaisi.

Die Festung Achalziche aus dem 18. Jahrhundert, wird oft als Symbol der Toleranz bezeichnet. Sie erstreckt sich über etwa 7 Hektar und wurde in ihr ursprüngliches Aussehen zurückversetzt. Auf dem Gebiet der Burg Rabat wurden eine Kirche, eine Moschee, ein Minarett, eine Synagoge sowie der Jaqelebi-Palast, ein historisches Museum, alte Bäder und eine Zitadelle restauriert.

Der Mineralwasserpark von Borjomi ist das ganze Jahr über ein faszinierendes Erlebnis. Jede Mineralquelle hat hier ihre eigene Pracht und Schönheit. Der Park erstreckt sich über 30 Hektar entlang der Schlucht und ist das Erholungszentrum von Borjomi.
Das berühmteste und unglaublichste an Borjomi ist das einzigartige Mineralwasser, das bestimmt mindestens dem besten Mineralwasser der Welt entspricht. Seine natürliche hohe Reinheit und seine gesunden chemischen Bestandteile machen es nicht nur angenehm zu trinken, sondern auch ein perfektes Präventions- und Heilmittel gegen eine Reihe von Krankheiten. Das Wasser ist reich an den wichtigsten und notwendigsten Mikroelementen für das Leben und jede Quelle in der Region ist durch die Auswirkungen dieser verschiedenen Eigenschaften auf die Tierwelt kennzeichnend. Es gibt Hunderte verschiedener Quellen und jede hat ihren eigenen Geschmack und ihre eigene Temperatur. Die heilende Wirkung des Wassers war den Einheimischen bereits seit der Antike bekannt. Kürzlich erst wurde hier eine Steinbadewanne aus dem 1. Jahrhundert vor Christus gefunden.

Kutaisi, Imeretis Hauptstadt, ist nach Tiflis die zweitgrößte Stadt Georgiens. Die eleganten, von Bäumen gesäumten Straßen, mit ihren Häusern aus dem 19. Jahrhundert, erstrecken sich bis zum Ufer des Flusses Rioni und laden zu gemütlichen Spaziergängen ein.  Im jüdischen Viertel sind eine Reihe von Synagogen Zeugen für die lange Geschichte der georgisch-jüdischen Gemeinde. Die größte Synagoge der Stadt - wurde 1866 erbaut und bietet Platz für 500 Gläubige - und die prächtigen Kirchen von Bagrati und Gelati - beide UNESCO-Weltkulturerbe - zeugen von der Bedeutung der Region.

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Tag 5: (Fr): Kutaisi – Okatse Canyon – Tskaltubo – Martvili - Kutaisi
Georgien_Gelati_Kloster

Am Vormittag fahren Sie zum Okatse Canyon und unternehmen eine schöne, leichte Wanderung. Anschließend geht es in die Prometheus Karsthöhle, die auch dank ihrer Ausmaße zu den beeindruckendsten ihrer Art gehört. Sie besuchen auch eine Teefarm und probieren dort den köstlichen Tee. Auf dem Rückweg besuchen Sie die eindrucksvolle Klosteranlage von Gelati. Hier liegen die bedeutendsten Könige und Königinnen Georgiens begraben. Zudem befindet sich hier eine Akademie. Zurück in Kutaisi besuchen Sie im Rahmen eines Stadtspaziergangs die Bagrati Kathedrale, ein Wiedervereinigungssymbol Georgiens. Übernachtung in Kutaisi.

Die Prometheus-Höhle ist eine der schönsten und interessantesten Höhlen Europas, reich an unterschiedlichsten Stalagmiten und Stalaktiten. Sie zeichnet sich durch die Vielfalt der unterirdischen Flüsse und malerischen Landschaften aus. Man kann die Höhle auf einem etwa 1.200 m langen Weg erkunden.

Tskaltubo liegt etwa 7 km von Kutaisi entfernt und ist berühmt für sein einzigartiges thermisches Mineralwasser. Die natürliche Wassertemperatur beträgt 33 - 35 °C. Seit Jahrhunderten kommen die Menschen hierher, um ihre müden Körper im herrlich warmen und therapeutischen Gewässer zu baden.

Gelati-Klosterkomplex - Die Gelati-Akademie und das Kloster wurden 1106 von König David Aghmashenebeli gegründet. Sie können sein Grab am südlichen Ende der Kathedrale sehen. Der beliebte und verehrte König David wollte an einem Ort begraben werden, an dem jeder, der zum Kloster kam, zu seinem Grab kam. Der Legende nach ist der Grabstein genauso hoch wie der König selbst einst war. Während des 12. und 13. Jahrhunderts war Gelati eines der größten religiösen, lehrreichen, wissenschaftlichen und philosophischen Zentren Georgiens. Der Komplex umfasst die Hauptkathedrale der Jungfrau, die Kirche des Heiligen Georg, einen Glockenturm und das Akademiegebäude. 1510 wurde das Kloster von türkischen Invasoren in Brand gesteckt, aber es wurde schnell repariert und wieder aufgebaut. Zu Beginn der Wiedereröffnung wurde ein Gruppenporträt von Herrschern gemalt, das ein Bild von David Aghmashenebeli selbst enthält.

Die Kathedrale von Bagrati wacht stolz über Kutaisi und den Fluss Rioni und war seit der Antike die Heimat der Kolchis-Könige. Die Kathedrale gilt als Meisterwerk in der Geschichte der mittelalterlichen, georgischen Architektur. Seit 1994 steht die Kathedrale unter dem Schutz der UNESCO und in der Kathedrale finden noch regelmäßig Gottesdienste statt. Sie wurde kürzlich renoviert.

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Tag 6: (Sa): Kutaisi – Batumi
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Heute Morgen machen Sie einen Bummel über den hiesigen Bauernmarkt und können dabei das Alltagsleben der Georgier hautnah erleben. Als Kontrast zu Natur und Geschichte fahren Sie dann entlang der subtropischen Regionen Georgiens nach Batumi an der Schwarzmeerküste. Auf dem Weg machen Sie Halt beim Dendrologischen Park Shekvetili. Bestaunen Sie riesige Bäume, die aus den verschiedensten Gegenden Georgiens hierher gebracht wurden. Im Anschluss geht es zu den Ruinen der alten Festung Petra, bevor Sie nach Batumi gelangen. Nach dem Check-in in Ihrem Hotel in Butami machen Sie einen kleinen Orientierungsspaziergang durch die von Weinreben bewachsenen Gassen, über die sogenannte Piazza und zur Medea-Statue (die Statue erinnert an die berühmte griechische Sage vom Goldenen Vlies) sowie entlang des palmengesäumten Strandboulevards. Übernachtung in Batumi.

Festung Petra wurde im 6. Jahrhundert erbaut und war früher eine der wichtigsten Städte im Königreich Lasika und für das Byzantische Reich ein wichtiger Stützpunkt am Schwarzen Meer. Sie wurde auf dem steilen, felsigen Berg erbaut und war dadurch gut geschützt. Der Name Petra kommt aus dem Griechischen und heißt übersetzt Felsen / Stein.

Batumi liegt am Schwarzen Meer und ist eine Stadt, in die sich Besucher leicht verlieben können - wegen ihrer einzigartigen Mischung aus subtropischer Küste und malerischen Stränden, umrahmt von spektakulären schneebedeckten Bergen und einem legendären Nachtleben. Die gesundheitsfördernden Eigenschaften dieser Kombination aus See- und Bergluft sind bekannt und ein Grund, warum Georgien eine ungewöhnlich hohe Anzahl von Hundertjährigen aufweist. Die Felder rund um die Stadt sind hauptsächlich Tee- und Zitrusplantagen, deren süßer Duft sich in der gesamten Region ausbreitet.

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Tag 7: (So): Batumi – Mtirala Nationalpark – Ajaristskali – Batumi
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Am Vormittag fahren Sie in den Mtirala (Heulsuse) Nationalpark. Hier besteht die Möglichkeit zu einer kleinen Wanderung (ca. 1.5 - 2 Stunden) zum Wasserfall und zu einem Bad in den Bassins des Canyons. Zu Mittag können Sie in Eigenregie bei einem örtlichen Wirtshaus hier oben am Fluss einkehren. Dann geht es zu den Ruinen der römischen Festung Gonio und zu einem hiesigen Weinbauern. Beim frühen Abendessen können Sie dann eine kleine Weinprobe genießen. Anschließend fahren Sie zurück nach Batumi, wo Sie auch übernachten.

Der Mtirala National Park ist ein vielfältiger Park mit einer Fülle an Flora und Fauna. In den Dörfern rund um den Park gibt es viele Beispiele für die traditionellen, alten Holzhäuser, während der Park selbst diverse Aktivitäten zur weltbekannten Vogelbeobachtung und zum Ökotourismus bietet. Der erste Wanderweg beginnt am Besucherzentrum und erstreckt sich am linken Ufer des Chakvistavi-Flusses entlang. Auf dem Weg sehen Sie viele verschiedene Vertreter der lokalen Flora und Fauna - auch Arten, die auf der Roten Liste von Georgien stehen. Dazu gehören z. B. der georgische Walnussbaum, die kolchische Haselnuss und verschiedene Rhododendronarten. Andere seltenere, aber immer noch zu sehende Beispiele der Fauna sind der Braunbär, Marder, Rotfuchs und Steinadler.

Die Festung Gonio-Apsaros befindet sich etwa 12 km südlich von Batumi am linken Ufer des Flusses Chorokhi. Es ist ein wahres Paradies für Liebhaber historischer und kultureller Altertümer, da dies eine der wichtigsten Zitadellen für das römische und byzantinische Reich war. Die Festung Gonio-Apsaros war für den Schutz des Zugangs zum Schwarzen Meer von entscheidender Bedeutung und spielte dabei eine strategisch wichtige Rolle.

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Tag 8: (Mo): Batumi – Mestia
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Nach dem Frühstück starten Sie in die Bergregion Swaneti. Sie wurde von der UNESCO als Weltkulturlandschaft anerkannt. Unterwegs besuchen Sie den Enguri-Staudamm. Die Staumauer ist mit etwa 750 Metern Breite und circa 270 Metern Höhe das größte Bauwerk im Kaukasus. In Mestia angekommen, fahren Sie mit der Seilbahn auf den Berg Suruldi und genießen dort die wunderschöne Aussicht. Abendessen und Übernachtung in Ihrem Gästehaus.

Mestia - das wichtigste regionale Zentrum von Zemo Svaneti - liegt etwa 450 km von der georgischen Hauptstadt Tiflis entfernt und 1.500 Meter über dem Meeresspiegel. Mestia ist der Ausgangspunkt für die meisten Reisen in Swanetien, mit einer Reihe von Hotels, Pensionen und lokalen Reisedienstleistungen. Von hier aus kann man die Gegend sehr gut erkunden. Vom Stadtzentrum aus können Sie zu den Gletschern am Fuße des Berges Ushba wandern oder mit Pferden zu den unberührten Almwiesen fahren. Ein neues Skigebiet und ein neuer Skilift (Länge: 1.407 m) ermöglichen das Skifahren oder Snowboarden auch im Hochsommer. Touristen, die sich für Religionsgeschichte interessieren, finden in den Kirchen rund um Mestia zahlreiche Beispiele für Wandmalereien, Fresken und Ikonen aus dem Mittelalter. In Mestia hat die St.-Georgs-Kirche Kränze und Ikonen aus dem 12. Jahrhundert erhalten. Die Pusdi-Kirche enthält auch noch Fragmente von Wandgemälden aus dem 13. Jahrhundert. Es gibt auch mehrere interessante Museen zu besichtigen.

Das Historische und Ethnografische Museum - Die meisten Schätze von Svaneti finden sich in diesem Museum von Mestia, das 1936 gegründet wurde und Sammlungen der Kirche des Heiligen Georg in Seti beherbergt. Zu den Höhepunkten der Ausstellung zählen Ikonen aus dem Mittelalter und Ahnenartefakte aus der Adelsfamilie Dadeshkeliani aus dem Mittelalter. Sie können auch Beispiele der Metallbearbeitung aus dem 11. Jahrhundert, Erbstücke aus der königlichen Familie von Svaneti Dadeshkeliani und eine Ausstellung mit Drucken von Vittorio Sella sehen. Dies war ein italienischer Fotograf, der 1889, 1890 und 1896 in Swanetien unterwegs war und Fotos von Landschaften und Siedlungen in Swanetien machte und damit das tägliche Leben der Einwohner dokumentierte.

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Tag 9: (Di): Mestia – Ushguli – Mestia
Georgien_Swanetien_Dorf_Pferde

Heute unternehmen Sie eine unterhaltsame Fahrt im Geländewagen nach Ushguli und machen eine gemütliche Wanderung in der beeindruckenden Berglandschaft des höchsten Berges Georgiens, dem Schchara (5.201 m). Abendessen und Übernachtung in Ihrem Gästehaus in Mestia.

Ushguli (Mutiges Herz) ist eines der am höchsten gelegenen Dörfer Europas und besteht aus vier kleinen Dörfern, die mit ihren hohen Wehrtürmen die Landschaft prägen. Man könnte fast meinen, dass hier die Zeit stehen geblieben ist, denn der Rhythmus des Alltagslebens wirkt fast mittelalterlich.
Ushgulis mittelalterliche Bauten stehen ebenso wie die Türme und Kirchen von Swanetien unter dem Schutz der UNESCO. Ushguli ist eine historische Siedlung im Osten von Swanetien und eine der höchstgelegenen Siedlungen Europas (2.000 - 2,00 Meter über dem Meeresspiegel). Es war Teil des sogenannten "Freien Swanetien", da die Menschen hier jahrhundertelang die Region gegen zahlreiche Angriffe verteidigten. Die Marienkirche befindet sich an einem der höchsten Punkte in Ushguli und beherbergt auch die Überreste einer der ältesten Festungen von Swanetien mit 37 Türmen aus der Regierungszeit von Königin Tamar.

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Tag 10: (Mi): Mestia – Natakhtari – Gombori – Alaverdi – Tsinandali
Georgien_Weingut_Vineyard

Sie haben einen kurzen Transfer zum hiesigen Flughafen für einen Inlandsflug (ca. 45 Minuten) nach Natakhtari. Von hier aus geht es weiter über den Gombori Pass in Georgiens wichtigste Weinregion - Kakheti. Sie erfahren mehr über die uralten - über 8.000 Jahre dokumentierte - Weinbautraditionen (UNESCO-Weltkulturerbe und Guinnessbuch der Rekorde) und die traditionelle Weinherstellung in den besonderen Tonkrügen Quevri. Diese archaischen Naturweine können Sie bei einer köstlichen Weinprobe verkosten. Zuvor besuchen Sie noch die uralte Alaverdi Kathedrale, die sich in malerischer Lage inmitten des Alasanitals zu Füßen der Berge des großen Kaukasus befindet. Die Mönche pflegen hier im Garten je einen Rebstock von über 120 Rebsorten, die teilweise nur in Georgien zu finden sind. Übernachtung in Tsinandali.

Das Alaverdi-Kloster wurde in der zweiten Hälfte des 6. Jahrhunderts vom assyrischen Vater loseb aus Alaverdi gegründet und er liegt auch hier im Kloster begraben. Die St. George Kathedrale von Alaverdi wurde im 11. Jahrhundert vom kachetischen König Kvirike erbaut. In der Kathedrale sind Reste von Kunstwerken aus dem 11. und 15. bis 16. Jahrhundert erhalten. Die Kathedrale wurde in mehreren Schlachten schwer beschädigt und erstmals von 1476 bis 1495 restauriert. 1742 zerstörte ein starkes Erdbeben die Kuppel - Königin Tamar initiierte das Restaurierungsprojekt, das 1750 von ihrem Nachkommen König Erekle II abgeschlossen wurde.

Kachetien - ist dynamisch und historisch und die vielfältigste Weinregion Georgiens. Hier leben besonders gastfreundliche und aufgeschlossene Menschen. Die Gegend ist von hohen, schroffen Bergen umgeben, mit alten Schlössern und prächtigen Kirchen. Kachetien ist zweifellos ein Muss für jeden Besucher Georgiens. Es verbindet Gastfreundschaft und dramatische Landschaften und garantiert ein unvergessliches Erlebnis. Wenn die Berge die Krone der herrlichen Landschaft Georgiens sind, dann ist Kachetien das leuchtende Herz.

Die Weinherstellung in Kachetien kann über mehrere tausend Jahre zurückverfolgt werden. Archäologen haben Überreste aus dem 6. Jahrhundert vor Christus entdeckt, die zeigen, dass Georgien mit ziemlicher Sicherheit die Wiege des Weinanbaus ist. Heute werden in Georgien über 500 Rebsorten angebaut, und die alte kachetische Methode zur Herstellung von Wein wird immer noch praktiziert. Der Traubensaft wird in einem riesigen Tongefäß namens Qvevri aufbewahrt, das unter der Erde vergraben ist. Wenn Sie diesen besonderen Wein einmal probiert haben, werden Sie verstehen, warum dieser köstliche, ungefilterte Bio-Wein so beliebt ist.

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Tag 11: (Do): Tsinandali– Gremi – Nekresi – Alaverdi – Telavi – Tsinandali
Georgien_Alaverdi_Kloster_Kathedrale

Zunächst geht es heute zur Zitadelle Gremi, dem einzigen Relikt einer einst reichen und später von den Persern zerstörten Handelsstadt an der alten Seidenstraße. Anschließend besuchen Sie den Nekresi Klosterkomplex, der hoch oberhalb des Alasani Tals liegt. Weiter geht es in die romantische Kleinstadt Sighnaghi oberhalb des Alasanitals. Machen Sie einen gemütlichen Spaziergang durch die verwinkelten Gassen des Städtchens mit seinen vielfältigen Handwerksbetrieben und entlang der alten Stadtmauer. Dies ist ein beliebter Ort für Hochzeiten, die hier rund um die Uhr möglich sind. 

Bevor Sie zum Abschluss des Tages noch einen Stopp an der Festung von König Erekle II. in Telavi einlegen, besuchen Sie einen Familienbetrieb, der in sechster Generation die bekannten Quevri-Tonkrüge herstellt. Die kleinsten Krüge fassen nur wenige Liter, während die größten vom Volksmund "Dinosauriereier" genannt werden. Probieren Sie ruhig ein Gläschen Tschatscha (georgischer Grappa). Zurück im Hotel freie Zeit.

Gremi-Klosterkomplex - Die prächtige Stadt Gremi war kurzzeitig die Hauptstadt von Kachetien mit einer reichen Geschichte. Die wunderschöne Kirche, die königlichen Residenz und das quirlige Geschäftsviertel zeigen anschaulich die herrliche Architektur. Die 1565 erbaute Erzengelkirche gilt als eines der Meisterwerke der spätmittelalterlichen kachetischen Architektur.

Nekresi-Kloster - Die Stadt Nekresi wurde im 2. Jahrhundert v. Chr. von König Pamajom gegründet. Im 4. Jahrhundert n. Chr. baute König Trdat eine Kirche in der Stadt, die heute eine der ältesten christlichen Kirchen in Georgien ist. Nekresi war einst ein wichtiges spirituelles, erzieherisches, kulturelles und politisches Zentrum.

Sighnaghi - Der Name ist vom türkischen Wort "Signak" abgeleitet und bedeutet "Schutz". Die Stadt blickt auf eine reiche Geschichte als Zentrum für Händler und Handwerker zurück. Die verwinkelten Kopfsteinpflasterstraßen und -gässchen, die italienische Architektur, die historischen Kirchen und die alten Verteidigungsmauern aus dem 18. Jahrhundert schaffen eine charmante Atmosphäre.

In Telavi befinden sich mehrere weltberühmte Weingüter, Kunstmuseen, Schlösser und ein Theater. Das Königsschloss diente im 17. - 18. Jahrhundert als Hauptresidenz den kachetischen Königen. Das Schloss verfügt über zwei Kirchen, die Ruinen der königlichen Bäder, das Pantheon und den persischen Palast von König Erekle II. Der Palast beherbergt heute das Museum von König Erekle. Das Ethnografische Museum und die Bildergalerie befinden sich ebenfalls innerhalb der Mauern des Königsschlosses.

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Tag 12: (Fr): Tsinandali - Ananuri - Juta
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Die Fahrt führt Sie heute über die alte georgische Heerstraße zur altehrwürdigen Wehrkirche Ananuri am Jinvali Stausee. Danach geht es weiter durch das Sno Tal nach Juta. Es folgt ein steiler aber kurzer Aufstieg.  Nach dem Bezug der Zimmer unternehmen sie hier eine nun leichte Wanderung im Angesicht des beeindruckenden Berges Chaukhi.

Die alte Burg Ananuri liegt an der Georgischen Heerstraße oberhalb des malerischen Jinvali-Stausees. Einst residierten hier die Fürsten von Aragwi. Die Fassade der 1689 erbauten großen Maria-Himmelfahrtskirche wurde von den Steinmetzen kunstvoll mit Relieffiguren geschmückt. Innerhalb der Anlage, die von einer mächtigen, mit Zinnen bewehrten Mauer beschützt wird, befinden sich sowohl weltliche, militärische als auch religiöse Gebäude.

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Tag 13: (Sa): Juta – Stepantsminda – Mzcheta - Tbilisi
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Sie fahren heute am Vormittag nach Stepantsminda im Großen Kaukasus zu Füßen des sagenumwobenen Berges Kasbek (laut neuester Messung 5.054 m). Der antiken griechischen Legende nach wurde hier Prometheus von den Göttern an die Felsen gefesselt. Auffahrt zum Gergeti Dreifaltigkeitsklosters auf gut 2200 m. Auf dem Rückweg nach Tbilisi nehmen Sie von der Siedlung Kobi aus die neue Seilbahn nach Gudauri, wobei Sie teilweise auf gut 3.000 m Höhe kommen.

Dann besuchen Sie die alte georgische Hauptstadt Mzcheta (UNESCO-Weltkulturerbe) mit dem altehrwürdigen Kloster Dschwari und der Svetitskhoveli Kathedrale, dem spirituellen Zentrum des Landes, in dem sich ein Teil des Leibrocks Christi befindet. Svetitskhoveli ist mit Alaverdi In der Weinregion und Bagrati in Kutaisi eine der drei Hauptkirchen des Landes, die zusammen gewissermaßen die Vereinigung der verschiedenen georgischen Königshäuser und Fürstentümer im Glauben symbolisieren. Zum späteren Mittagessen kehren Sie bei einer einheimischen Familie ein und verkosten dabei auch den Familienwein.

Anschließend fahren Sie nach Tbilisi. Dort angekommen machen Sie einen gemütlichen Spaziergang durch das im 19. Jhd. von deutschen Architekten und Bewohnern geprägte Viertel Neu Tiflis und über den bunten Dry Bridge Flohmarkt. Zurück im Hotel verabschiedet sich Ihr Reiseleiter von Ihnen. Ihr Fahrer wird Sie übermorgen für den Transfer zum Flughafen abholen.

Die ehemalige Poststation Gudauri entwickelte sich in den 1980er Jahren zu einem beliebten Wintersportort, der auch für Heliskiing bekannt ist.

Stepantsminda ist eine Kleinstadt nahe der russischen Grenze. Sie ist vor allem wegen der nahe gelegenen Dreifaltigkeitskirche Gergetis Sameba bekannt. Die Kirche gilt als eines der Wahrzeichen Georgiens. Hier beginnen viele Wanderungen auf den Berg Kasbek, der immerhin 5.054 m hoch ist.

Die über 3000 Jahre alte Stadt Mzcheta liegt in einem kleinen Talbecken am Zusammenfluss der Flüsse Aragwi und Mtkwari. Sie war eine der wichtigsten Handelsstädte an der Seidenstraße, zwischen dem Schwarzen und dem Kaspischen Meer.

Das Kloster Dschwari – Kreuzkloster – liegt hoch über der Stadt und ist schon von weitem gut zu sehen. Die Heilige Nino soll der Überlieferung nach bereits im 4. Jahrhundert an dieser Stelle ein Kreuz errichtet haben.

Die Kathedrale Swetizchoweli – Kathedrale der lebensspendenden Säule – befindet sich im Stadtzentrum von Mzcheta und wurde um 1010 bis 1029 auf der ersten Kirche Georgiens errichtet. Mehrere Jahrhunderte lang diente sie als Krönungs- und Begräbniskirche den georgischen Monarchen.

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Tag 14: (So): Tbilisi
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Den heutigen Tag können Sie ganz nach Ihren eigenen Wünschen gestalten und Tbilisi auf eigene Faust erobern. Übernachtung in Tbilisi.

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Tag 15: (Mo): Tbilisi - Abreise und Heimflug
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Heute heißt es Abschied nehmen, denn es geht für Sie wieder nach Hause. Sie werden vom Hotel abgeholt und zum Flughafen gefahren.
Auf Wiedersehen und guten Heimflug!

Enthaltene Leistungen

  • Flüge (Economy-Class) Frankfurt - Tbilisi - Frankfurt (evtl. mit Zwischenstopp) inkl. aller Sicherheitsgebühren, Luftverkehrsabgaben und Kerosinzuschläge (bei diesen und weiteren verfügbaren Flugverbindungen ist eventuell ein Aufpreis möglich)
  • Andere Abflughäfen, Österreich und Schweiz, sind auf Anfrage möglich (evtl. mit Aufschlag)
  • Inlandsflug nach Programm (15 kg Gepäck)
  • Alle Transfers gemäß Programm im modernen, klimatisierten Fahrzeug
  • Geländewagen für Ushguli, Juta und Gergeti
  • Alle Ausflüge, Besichtigungen und Eintritte gemäß Programm
  • Qualifizierter, lizenzierter, deutschsprechender Reiseleiter
  • 14 Übernachtungen in ausgewählten, guten Hotels mit Frühstück
  • 2 x Mittagessen
  • 6 x Abendessen
  • 3 x Weinprobe
  • 1 x Tschatschaprobe
  • 1 x Teeprobe
  • Reisepreissicherungsschein

Nicht enthaltene Leistungen

  • Trinkgelder
  • Reiserücktrittskosten- und Reiseabbruchversicherung, weitere Reiseversicherungen

Hinweise

Wir empfehlen Ihnen den Abschluss einer Reiseversicherung!

Diese Reise ist für Personen mit eingeschränkter Mobilität nicht geeignet.
Preise für Kinder auf Anfrage.
Bei Nichterreichen der MindestteilnehmerInnenzahl (4) besteht ein Absagevorbehalt bis zum 21. Tag vor Reisebeginn.
Änderungen und Irrtümer vorbehalten

Termine und Preise

Reisezeitraum Dauer Verfügbarkeit Preis EZZ
Reisezeitraum
02.10 - 16.10.23
Dauer
15 Tage
Verfügbarkeit
12 Plätze verfügbar
Preis
3.684 €
EZZ
481 €
Reisezeitraum
09.10 - 23.10.23
Dauer
15 Tage
Verfügbarkeit
12 Plätze verfügbar
Preis
3.684 €
EZZ
481 €
Reisezeitraum
16.10 - 30.10.23
Dauer
15 Tage
Verfügbarkeit
12 Plätze verfügbar
Preis
3.684 €
EZZ
481 €

Enthaltene Unterkünfte

Grand Hotel Mimino
Ihr Aufenthalt:
2 Nächte
Valodia's Cottage
Ihr Aufenthalt:
1 Nacht
Terrace Kutaisi
Ihr Aufenthalt:
2 Nächte
Grand Gloria
Ihr Aufenthalt:
2 Nächte
Bapsha Guesthouse
Ihr Aufenthalt:
2 Nächte
Chateau Mosmieri
Ihr Aufenthalt:
2 Nächte
Ihre Zimmerkategorie:
Doppelzimmer
5th Season Hut
Ihr Aufenthalt:
1 Nacht
Grand Hotel Mimino
Ihr Aufenthalt:
2 Nächte
  • 091224092

Sie erreichen uns Montags bis Freitags
von 09:00 bis 18:00 Uhr

Informationen & Tipps

Informationen und Tipps für Georgien

Hier geht’s zu den aktuellen Reise- und Sicherheitshinweisen des Auswärtigen Amtes

Reisemedizin

Reiseapp Auswärtiges Amt

Was bei der Urlaubsrückkehr ins Gepäck darf und was nicht – ZollArtenschutz

Weitere wichtige Informationen finden Sie hier:

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Beste Reisezeit für Georgien:

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Bitte beachten Sie die aktuellen Meldungen des Auswärtigen Amtes.

Visum/ Aufenthaltsgenehmigung Georgien
Deutsche Staatsangehörige können visumfrei nach Georgien einreisen und sich dort bis zum einem Jahr aufhalten.

Für Aufenthalte aufgrund selbständiger oder nichtselbständiger Beschäftigung, Studium / Ausbildung oder Familienzusammenführung ist aber weiterhin die Erteilung einer Aufenthaltserlaubnis (Residence Permit) nötig, deren Beantragung nach Einreise in Georgien bei der Public Service Hall (in allen größeren Städten) erfolgt. Die Aufenthaltserlaubnis muss fristgerecht beantragt werden, d.h. so zeitig, dass die Erteilung der Aufenthaltserlaubnis noch innerhalb des Jahres des visumfreien Aufenthalts liegt. Hinweise rund um die Beantragung der Aufenthaltserlaubnis sowie zu erwartende Bearbeitungszeiten finden Sie auf der Webseite der Public Service Hall (auf Englisch, Russisch und Georgisch). Weiterführende Informationen können zudem bei den diplomatischen oder konsularischen Vertretungen Georgiens in Deutschland erfragt werden.

Sollte die Aufenthaltsfrist bereits abgelaufen sein, liegt eine bußgeldbewehrte Ordnungswidrigkeit vor. Das Bußgeld beläuft sich auf 180 GEL bei Überschreiten der legalen Aufenthaltsfrist von bis zu drei Monaten, auf 360 GEL bei Überschreiten von mehr als drei Monaten. Das anfallende Bußgeld kann vor oder nach der Ausreise gezahlt werden. Bei Nichtzahlung kann eine zukünftige Einreise verweigert werden. Nach Ablauf der Aufenthaltsfrist kann es zudem zu einer Ausweisung kommen.

Hinweise für die Einreise von Minderjährigen
Reist ein minderjähriges Kind deutscher Staatsangehörigkeit nur mit einem Elternteil nach Georgien ein, ist das Mitführen der Vollmacht des anderen Elternteils nicht erforderlich. Die Deutsche Botschaft Tiflis rät dennoch dazu, insbesondere bei Kindern deutsch-georgischer Eltern, dass der mit dem Kind reisende Elternteil die Einverständniserklärung des anderen Elternteils bei sich führt. Einer Begleitperson, die nicht Vater oder Mutter des Kindes ist, sollte immer eine Vollmacht der Eltern mitgegeben werden. Eine Beglaubigung der Vollmacht durch die Konsularabteilung der Georgischen Botschaft in Berlin ist nicht erforderlich.

Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige können sich kurzfristig ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon vorher unterrichtet wird. Rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreisebestimmungen erhalten Sie nur direkt bei der Botschaft oder einem der Generalkonsulate Ihres Ziellandes.

Quelle: https://www.auswaertiges-amt.de/

Visum:

Deutsche, Österreicher, Schweizer, EU-Bürger sowie Bürger des Fürstentums Lichtenstein benötigen für die Einreise nach Georgien KEIN Visum für den Aufenthalt von maximal einem Jahr. Der Reisepass muss gegenwärtig mindestens bis zur Ausreise gültig sein (Deutschland), gegebenenfalls auch länger. Für Deutsche und Österreicher ist auch ein Personalausweis ausreichend. Dies kann jedoch bei der Einreise gelegentlich zu leichten Verzögerungen führen. Sie sollten in diesem Fall weitere Dokumente (z.B. Führerschein und Gesundheitskarte mit Foto) bei sich führen. Besuchen Sie bitte zusätzlich die Website des Ministeriums für Auswärtige Angelegenheiten oder die des Auswärtigen Amtes.

Währung:
Die georgische Währung ist der Lari (GEL). 100 Tetri sind 1 Lari. US Dollar ($) und Euro (€) kann man in zahlreichen Wechselstuben und Banken sowie am Flughafen in die georgische Währung umtauschen. In den meisten Supermärkten, Restaurants und Geschäften in größeren Städten ist auch die Zahlung mit Kreditkarte (Visacard / Mastercard, etwas seltener American Express oder Diners Club) möglich. Sofern Ihre Karten Bargeldbezug am Automaten unterstützen, können Sie über diese Karten (auch mit Maestrocard) Lari oder USD an zahlreichen Geldautomaten abheben. Wir empfehlen das Abheben von „unrunden“ Beträgen, damit Sie auch genug kleine Scheine haben. Wechselgeld kann sich in Georgien schon ab einer Barzahlung von 20 Lari gelegentlich als Problem herausstellen. Besonders bei Taxifahrern. Bitte prüfen Sie gegebenenfalls, ob Ihre Kredit- oder Maestrokarten für den Einsatz im Nicht EU Ausland freigeschaltet sind.
Gegenwärtiger Wechselkurs zu ausländischen Währungen (Stand 05.18):
USD: ~ 2,45 GEL
EUR: ~ 2,95 GEL
Aktuelle Kurse können Sie zum Beispiel über den Währungsrechner von oanda.com erfahren. Geben Sie bei gewünschter Währung einfach „GEL“ für den georgischen Lari ein.

Verhaltensempfehlungen:
Wie Sie wissen, hat jedes Land Sitten und Bräuche, die man als ausländischer Gast respektiert. Damit Sie nicht ungewollt etwas falsch machen oder jemanden beleidigen, ist folgendes zu beachten:
• Beim Besuch der Kirchen und Klöster wird insgesamt erwartet, dass die Besucher dezent gekleidet sind. Frauen müssen beim Betreten der Kirche häufig den Kopf und die Schultern bedecken, in einigen Klöstern müssen, auch wenn Sie lange Hosen tragen, die Beine zusätzlich mit einem Tuch verhüllt werden. Männern mit kurzen Hosen ist der Eintritt zumeist verboten oder wird bestenfalls „toleriert“. Generell empfiehlt sich in Kirchen und Klöstern respektvolles Verhalten.
• Während des Gottesdienstes in georgischen Kirchen darf nicht fotografiert werden.
• Bevor Sie Einheimische direkt fotografieren, fragen Sie bitte zuerst um Erlaubnis. Meistens werden Sie eine Zusage und ein Lächeln bekommen, da man allein Ihre Frage schon als ein Zeichen des Respekts versteht. Seien Sie aber besonders vorsichtig beim Fotografieren von Geistlichen. Meistens möchten diese nicht fotografiert werden.
Sicherheit:
Auf den von uns angebotenen Routen gibt es keine Sicherheitsbedenken. Im Allgemeinen sollte man die gleichen Sicherheitsregeln einhalten, die Sie auch aus anderen Ländern und von Zuhause kennen: am Besten bleiben Sie abends während Ihrer individuellen Spaziergänge auf den beleuchteten Straßen im Stadtzentrum. Im Gedränge (auf dem Markt, öffentlichen Feierlichkeiten, etc.) passen Sie bitte auf Ihre Taschen auf. Gemäß der aktuellen Crime Index Rate 2017 ist Georgien im weltweiten Vergleich der Inneren Sicherheit auf Platz 7; in Europa nur übertroffen von Österreich auf Platz 4 und noch vor Deutschland auf Platz 31. Insgesamt werden hier 125 Länder erfasst. Auch unsere bisherigen Gäste bestätigen Ihnen gerne, das Georgien ein außergewöhnlich sicheres Reiseland ist.
Schon am ersten Tag Ihres Aufenthalts in Georgien werden Sie allerdings merken, dass die georgische Fahrweise sehr eigenartig ist (wenngleich nicht mehr so dramatisch wie noch vor einigen Jahren). Seien Sie sehr vorsichtig, wenn Sie eine Straße überqueren möchten. Benutzen Sie, wenn möglich, lieber die Unter- oder Überführungen. Inzwischen werden Zebrastreifen von vielen Fahrern allmählich durchaus beachtet.
Den Notruf erreichen Sie bei Bedarf unter der allseits bekannten Nummer 112, wo Ihnen auch auf Englisch weitergeholfen wird.

Öffentlicher Nahverkehr und Taxi:
Sie werden in Georgien sehr viele Autos mit Taxischildern sehen. Die meisten davon gehören Privatpersonen. Mit diesen Taxifahrern muss man den Preis im Voraus verhandeln, da sie über keinen Taxameter verfügen. Innerhalb von Tbilisi werden abhängig von der Strecke in der Regel zwischen 3 – 15 Lari für eine Fahrt fällig. Sind Sie mit dem genannten Preis nicht einverstanden, dann lassen Sie das Taxi einfach weiterfahren und versuchen es bei einem anderen Fahrer. Wenn Ihr Ziel etwas abseits der touristisch relevanten Plätze liegt, dann empfehlen wir Ihnen, die Adresse schriftlich bei sich zu haben, um dies dem Fahrer bei Bedarf zeigen zu können. Wenn Sie lieber ein Taxi von einer Taxiagentur bestellen (auch in diesem Fall steht der günstige Preis im Vorfeld fest), fragen Sie z. B. an der Hotelrezeption oder wählen Sie folgenden Nummern (032) 2511 oder (032) 2181515. Eine weitere Alternative ist die Taxify APP für Android und I-Phone, über die Sie ebenfalls Taxifahrer in Tbilisi und teils darüber hinaus bestellen können.
Von den öffentlichen Verkehrsmitteln empfehlen wir Ihnen die U-Bahn, wenn Sie in Tbilisi schnell und unkompliziert vorankommen möchten. Sie brauchen dafür eine Aufladekarte, die an einem Schalter in den U-Bahnstationen und an der Seilbahn problemlos gekauft werden kann. Die Karte selbst kostet 2 GEL und Guthaben muss zusätzlich aufgeladen werden. Die Einzelfahrt kostet pauschal 50 Tetri und ist 90 Minuten in alle Richtungen und für mehrere Fahrten gültig. Tages- und Wochenkarten gibt es nicht. Diese elektronische Fahrkarte kann auch in den kleinen Sammelbussen (ab 50 Tetri pro Fahrt innerorts) sowie normalen öffentlichen Bussen und der Seilbahn verwendet werden. Die Betriebszeiten der Metro in Tiflis sind von 6 Uhr früh bis 24 Uhr.
Für die Standseilbahn Funicular zum Mtatsminda Park und dem Funicular Restaurant ist eine andere Karte nötig, die an der Berg- und Talstation der Bahn erworben werden kann und auch für die Fahrgeschäfte, das Riesenrad und Karussells im Park gültig ist. Bargeldeinsatz ist an diesen Attraktionen nicht vorgesehen.

Essen und Trinken:
Wenn Sie eine Reise nach Georgien gebucht haben, dann seien Sie darauf vorbereitet, oft gut und reichhaltig zu essen. Die georgischen Gerichte, die häufig Walnüsse und viele Gewürze enthalten, sind aber für „europäische Mägen“ manchmal gewöhnungsbedürftig und können gelegentlich kurzfristige Beschwerden verursachen. Wenn Sie allergisch auf bestimmte Produkte reagieren, sagen Sie Ihrem Guide bitte im Voraus Bescheid, um Verzögerungen bei der individuellen Bestellung oder körperliche Probleme zu vermeiden. Ebenfalls ist der ausgiebige Gebrauch von Koriander bei manchen Gerichten nicht jedermanns Geschmack. Auch hier können Sie Ihrem Guide einfach Bescheid sagen.
Das Leitungswasser ist für Einheimische Trinkwasser. Wegen ungewohnter Bakterien ist es für Reisende jedoch nur zum Zähneputzen empfehlenswert. Zum Trinken gibt es eine große Auswahl an Mineralwässern in den Geschäften.
In den meisten georgischen Restaurants wird der Tisch nach der georgischen Tradition gedeckt. Das bedeutet, dass Sie verschiedene Arten von Vor- und Hauptspeisen teilweise zugleich oder auch durcheinander auf den Tisch bekommen und sich diese teilen. Für die Einheimischen ist ein Restaurant ein Ort, an dem man das Beisammensein genießt, Trinksprüche sagt, singt und tanzt. Der Restaurantbesuch ist etwas Besonderes. Nicht nur die georgischen Gäste, sondern auch die Musik, die in den Restaurants mittlerer Klasse angeboten wird, ist oft laut bis sehr laut. Wir empfehlen Ihnen, sich auf diese Art der Musikdarbietung und Geräuschkulisse als landesüblich einzulassen und zusammen mit anderen Gästen diese typisch georgische Atmosphäre zu genießen. Wenn man weiß, was einen erwartet gelingt dies zumeist überraschend leicht.
Zunehmend gibt es Lokale, die teilweise oder ausschließlich Bio-Produkte inklusive Bio Wein anbieten. Von einfachen Lokalen mit herzhafter Küche und rustikaler Atmosphäre über internationale Küche und Steakhäuser bis hin zu Haute Cuisine findet man in den großen Städten Georgiens alles, was das Herz begehrt.
Seit Mai 2018 herrscht in öffentlichen Räumen wie Restaurants generelles Rauchverbot.

Weitere allgemeine Informationen:
Landesgrenzen mit Armenien, Aserbaidschan, Russland, Türkei
Fläche ~ 69.700 km²
Einwohnerzahl ~ 3.800.000
Hauptstadt – Tbilisi (Einwohnerzahl ~ 1.200.000)
Größte Städte – Tbilisi, Kutaissi, Batumi, Rustavi
Staatsform – parlamentarische Republik
Amtssprache – Georgisch
Schrift – Georgisches Alphabet
Staatsreligion – Georgisch Apostolische Kirche
Zeitzone – UTC +4 (zur Europäischen Sommerzeit ist es also in Georgien 12:00 Uhr mittags, wenn es in München erst 10:00 Uhr vormittags ist. Zur Europäischen Normalzeit (Winterzeit) ist es in Georgien 13:00 Uhr, wenn es in München erst 10:00 Uhr vormittags ist.
Telefonvorwahl – (+995)

Klima:
In Westgeorgien herrscht im Sommer subtropisches Klima mit hoher Feuchtigkeit, während Ost- und Südgeorgien durch mediterranes bis kontinentales, teilweise trockenes Klima beeinflusst wird. Hier finden sich die größte Weinregion des Landes sowie Steppen- und halbwüstenartige Landschaften. In den Bergregionen findet sich ewiges Eis.

Das Kennen einiger georgischer Wörter hilft Ihnen in Kontakt mit Einheimischen zu kommen und Ihre Dankbarkeit oder Höflichkeit zum Ausdruck zu bringen:
გამარჯობა    gamardschoba – Guten Tag
ნახვამდის    nachwamdis – Auf Wiedersehen
დიახ, კი      diach, ki – Ja (höflich und umgangssprachlich)
არა              ara – Nein
კარგი          kargi – Gut, OK
მე მქვია ….  мe-мкwia…. – Ich heiße….
მადლობა     madlоbа – Danke
გაუმარჯოს   gaumardschoss – Prost

(საქართველო Sakartvelo = ist der Eigenname von Georgien)

Geschichtlicher Kurzüberblick:
Vor 1,8 – 1,6 Mio. Jahren lebte auf dem Gebiet des heutigen Georgiens einer der Vorfahren des modernen Menschen, der Homo Erectus. Vor einigen Jahren wurden die ältesten europäischen Spuren der urzeitlichen Einwanderer nach Europa in Georgien gefunden. Über die genaue Zuordung der Spezies diskutiert die Fachwelt noch. Im 12. – 7. Jahrhundert vor Christus entstanden die ersten staatlichen Formen in Georgien – Diaochi und Kolcha (Kolchis, bekannt aus der Argonautensage). Später, im 4. Jhd. v. Chr., wurde im Ostteil des heutigen Georgiens das Königreich Iberien ins Leben gerufen.
Den kleinen Königreichen auf dem Gebiet Georgiens fiel es schwer, sich gegen die zahlreichen Eroberer zur Wehr zu setzen. Die Überfälle in verschiedenen Grenzregionen führten dazu, dass die östlichen und westlichen Königreiche Georgiens häufig dem Einfluss verschiedener feindlicher Staaten unterworfen wurden. Die Einheit georgischer Könige und Fürsten war so nur schwer zu erreichen. Einige Bündnisse wurden geschlossen, die aber zumeist nicht lange Bestand hatten.
Besonders grausam waren in der Geschichte Georgiens die Zeiten arabischer Herrschaft im 8. – 11. Jhd., die zahlreichen, verheerenden Überfälle der Mongolen im 12 . – 15. Jhd. und die heftigen Kämpfe um die Aufteilung des Kaukasus zwischen dem Osmanischen Reich und Persien im 16. – 18. Jhd. Dazwischen gab es nur wenige ruhige Zeiten, so im 11. – 12. Jhd. während der Regierungen König Davids des Erbauers und seiner Urenkelin, Königin Tamara. Diese Blütezeit wurde später als das Goldene Zeitalter Georgiens bekannt.
Nach der unter Druck erfolgten Unterzeichnung des sogenannten Schutzabkommens (Georgievski Traktat) im Jahre 1783 beginnt die Dominanz durch das Russische Reich. Im 19. Jahrhundert wurden nach und nach alle georgischen Königreiche aufgehoben und Georgien vom Russischen Reich vollständig annektiert.
1918 wurde in einem ersten Versuch die Unabhängigkeit wieder zu erlangen, die Georgische Demokratische Republik ausgerufen. Umgehend erkannte Deutschland diese (nicht ganz uneigennützig) als freien Staat an. Diese Unabhängigkeit dauerte jedoch nur drei Jahre. 1921 besetzte die Rote Armee Georgien. In der Folge wurde das Land gezwungen, der Sowjetunion beizutreten. Die jüngste Wiedererlangung der Unabhängigkeit war erst nach dem Zusammenbruch der UDSSR, im Jahre 1991 möglich. Es folgten chaotische Jahre, die in einer kompletten Reform des Staatswesens und der erfolgreichen Beseitigung der Korruption endeten. Heute gilt Georgien auf diesen Gebieten als vorbildlich und beispielhaft in der Region.
Unterdessen setzt Georgien seinen erfolgreichen Weg zurück gen „Westen“ weiter fort. Jüngste Meilensteine sind diverse Freihandelsabkommen wie zum Beispiel der Beitritt zur Europäischen Freihandelsassoziation EFTA oder die im März 2017 erlangte Visa Liberalisierung für den Schengen-Raum. Zudem ist Georgien ein wichtiger NATO Partner, der zum Beispiel in Afghanistan nach den USA das größte Truppenkontingent stellt. Wichtigste Wirtschaftszweige sind der Tourismus und die Produktion sowie der Export von Wein, Brandy und landwirtschaftlichen Produkten.
Zudem sind viele internationale – auch rund 300 deutsche Unternehmen – gegenwärtig in Georgien aktiv. Darunter HeidelbergCement, Henkel und Caparol. Diese stehen mit ihrem Engagement vor Ort in der Tradition von Firmen wie „Siemens und Halske“. In den 1860er Jahren baute dieses Unternehmen unter anderem die Telegrafenleitungen im Kaukasus und spielte damit eine entscheidende Rolle in der Entwicklung des Landes. Tiflis war ein Knotenpunkt der 10.000 km langen Verbindung London – Kalkutta. Die Tätigkeiten wurden von Walter Siemens und später von Otto Siemens geleitet, der auch Konsul war. Beide wurden in Tiflis begraben. Werner von Siemens selbst reiste 1890 zum dritten und letzten Mal nach Georgien.
Zudem ist Georgien mit seiner über 8.000 Jahre langen, lückenlos dokumentierten Weinbautradition (UNESCO Weltkulturerbe), Schauplatz diverser antiker griechischer Mythen, wie zum Beispiel der Argonautensage um die Suche nach dem Goldenen Vlies oder der Sage um Prometheus, der von den Göttern an die Felsen des Kasbek gekettet worden sein soll.

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